
Sebastian Kludt
LL.B. | Gepr. Mediator

über fluss aufwärts
fluss aufwärts ist der Projektname, unter dem ich meine Mediationstätigkeit durchführe. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Hintergründe zum Projekt.
Warum bin ich Mediator geworden?
In über 20 Jahren Beruf und Ehrenamt habe ich viele Menschen und Konflikte erlebt. Oft ließen sich Spannungen im Gespräch lösen, manche jedoch nicht. Ich weiß, wie schwer es ist, in festgefahrenen Situationen die Perspektive zu wechseln – besonders ohne neutrale Vermittlung. Die Ausbildung zum Mediator war für mich daher der folgerichtige Schritt, um Menschen professionell durch Konflikte zu begleiten.
Wie haben sich die Tätigkeitsschwerpunkte entwickelt?
Mediatorinnen sind Expertinnen des Verfahrens, nicht des Konfliktinhalts. Dennoch hilft es vielen, wenn der Mediator ihre Lebens- oder Arbeitswelt kennt. Durch langjährige Erfahrung in Jugend- und Sozialarbeit kann ich Menschen in haupt- und ehrenamtlichen Strukturen besonders gut unterstützen.
Weitere Schwerpunkte liegen in Konflikten im privaten Umfeld – in Familien, zwischen Generationen, Freunden oder Nachbarn. Während Mediation in der Arbeitswelt etabliert ist, möchte ich sie auch im privaten Bereich stärker zugänglich machen.
...und warum "fluss aufwärts"?
Aufgewachsen am Niederrhein prägen mich die Flüsse Niers und Rhein als verbindende Lebensadern. Sie symbolisieren, wie Menschen trotz verschiedener Hintergründe verbunden sind.
Der Projektname steht dafür, Konflikte nicht als Stillstand, sondern als Bewegung zu begreifen. Ich möchte Menschen dabei unterstützen, sich im Konflikt „flussaufwärts“ zu bewegen – gegen den Strom festgefahrener Muster – hin zu neuen Perspektiven, gegenseitiger Wertschätzung und konstruktiven Lösungen.